1. Bäretswil, die Täuferhöhl Die Täuferhöhle erhielt ihren Namen von den Mennoniten  (Täufer), die hier nach der Reformation Schutz vor Verfolgung fanden.

  2. Zürich, der Fluss Limmat und die Rathausbrück Hier wurde Felix Manz, einer der Begründer der Bewegung der Täufer, als erster Märtyrer gefangen genommen, zum Tode verurteilt, und am 5. Januar 1527 im Fluss ertränkt.

  3. Hüttengraben, ‘Täuferversteck’ Während der berüchtigten Verfolgungen legten die Mennoniten Schutzräume unter ihren Häusern an, wie hier in Hüttengraben, wo sie sogar ihre Zusammenkünfte abhielten.

  4. Langnau, Schweizer Mennonitengemeinde Emmental Gemeindehaus in Kehr/Langenau. Älteste Mennonitengemeinde in der Schweiz.

  5. Bern, Evangelisch Mennonitische Gemeinde Bern Die Gottesdienste finden im Kirchgebäude an der  Burgdorfholzstrasse 35 statt.

    Bern, ‘Blutturm’ am Flussufer der  Aare Der Blutturm war ein Teil der Stadtbefestigung von Bern, und war kein offizieller Hinrichtungsplatz. Dennoch wurde hier der Täufer Hans Tschantz (mit anderen), in einem dieser Türme verhört und gefoltert.

  6. Liestal, Bildungs- und Konferenzzentrum Bienenberg Das theologische Seminar Bienenberg in der Schweiz  ist tief in der mennonitischen Geschichte und Tradition verwurzelt.

  7. Tramelan, die Kapelle in Jeanguisboden. In der Kapelle Jeanguisboden sind die Bibliothek und die Archive der Schweizer Menniniten untergebracht.

  8. Valdoie, die Archive der Mennoniten in Frankreich

  9. Salm, Friedhof in der Nähe vonBourg Bruche Ab 1708 ließen sich die Täufer um das Schloss des Fürstentums Salm nieder, bis sie zu Beginn des 20 Jahrhunderts in die Vereinigten Staaten auswanderten.


  10. Montbéliard, die Evangelisch-Mennonitische Kirche  “la Prairie” Die Gemeinde ist Mitglied in der Vereinigung Evangelisch-Mennonitischer Kirchen in Frankreich.


  11. Colmar, das Museum Unterlinden Dieses Museum befindet sich in einem ehemaligen Kloster der Dominikanerinnen aus dem 13.  Jh. und berherbergt den berühmten Isenheimer Altar von Matthias Grünewald.

     

    Colmar, Die Evangelisch-Mennoitische Kirche in Ingersheim

  12. Straßburg, das Europa Parlament Das Europäische Parlament ist die direkt gewählte europäische Vertretung der Europäischen Union.

  13. Wissembourg, Mont des Oiseaux, Mennonitisches Kinderheim ‘Mont des Oiseaux’ bietet seit mehr als 50 JahrenKindern mit Behinderungen eine liebevolle Heimstätte.

  14. Paris, Mennonitisches Zentrum Die reichbestückte Bibliothek ist eine Fundgrube für theologische Fakultäten und Institute, auch werden dort Veröffentlichungen erstellt, speziell zur Geschichte der Mennoniten.

  15. Antwerpen, Das Museum des Verlages Plantijn-Morétus  (Unesco Welterbe) Durch die Erfindung der Buchdruckkunst konnte sich die Reformation mit großer Geschwindigkeit ausbreiten. In diesem Museum findet sich alles, was auf diese wichtige Epoche in der Kirchengeschichte Europas Bezug nimmt.

    Antwerpen “Het Steen” Im 16.  Jahrhundert war das Schloss “Het Steen”(das Steinschloss) am Ufer der Schelde ein Gefängnis, und Ort der Hinrichtungen, viele mennonitische Märtyrer fanden dort den Tod.

  16. Amsterdam, Singelkerk Diese Mennonitenkirche wurde 1608 für die Flämische Gemeinde erbaut. Später wurde sie ‘Bij ’t Lam’ (Neben dem    Lamm) genannt, wegen ihrer Lage neben einer Brauerei, deren Markenzeichen ein Lamm war.

  17. Zaandam, De Zaanse Schans Kanadische Mennoniten besuchen 'De Zaanse Schans'. Erinnerungen an das 'Goldene Zeitalter' in diesem Gebiet, wo Mennoniten mehr als 600 Windmühlen besaßen.

  18. Krommenie, Mennonitenkirche Diese hölzerne Kirche wurde 1702 erbaut, nachdem ein Teil des Dorfes, einschließlich der vorherigen Kirche, in Flammen aufgegangen war.

  19. De Rijp, Museum “In't houten huys” (Im hölzernen Haus) De Rijp ist berühmt für seine mennonitischen Heringfischer, Walfänger und Seeleute, doch ganz besonders für den mennonitischen Wasserbaukundigen und Mühlenbauer Jan Adriaanszoon Leeghwater.

  20. Schoorl, Dopersduin Dopersduin ist ein menonitisches Konferenz- und Freizeitzentrum    in den Niederlanden, wie auch Mennorode und Fredeshiem.

  21. Witmarsum, Das Menno Simons Denkmal und die Konturenkirche Dieser Ort erinnert an den Geburtsort, das Leben und die Werke von  Menno Simons (1496-1561). Er war der einflussreichste Richtunggeber für die Zukunft  der weltweiten Täuferbewegung.

    Witmarsum, Die Kuppelkirche Diese protestantische Kuppelkirche wurde dort gebaut, wo die Kirche stand, deren damaliger Priester Menno Simons aus der römisch-katholischen Kirche austrat.

  22. Leeuwarden, Die Mennonitenkirche Die heutige Kirche wurde 1680 erbaut und wurde verschiedene male renoviert und erweitert.

  23. Groningen, die Mennonitenkirche in Groningen Diese Kirche wurde nach der Vereinigung der altflämischen, vereinigten Waterländer und der flämischen Gemeinde im Jahre 1809 erbaut, und konnte 1815 in Gebrauch genommen werden.

  24. Norden, die MennonitenkircheSchon im Jahre  1556 hatteNorden zwei getrennte Mennonitengemeinden  (Waterlander und Ald-Flämisch).

  25. Emden, die Johannes a Lasco Bibliothek In der  Großen Kirche in Emden befindet sich die nach dem polnischen Edelmann Johannes a Lasco benannte Bibliothek. Er und Menno Simons waren ganz unterschiedlicher Meinung.

  26. Hamburg, die Mennonitenkirche in Hamburg-Altona Die Mennonitengemeinde  Hamburg-Altona wurde 1601 gegründet. Die heutige Kirche wurde in den Jahren  1914-16 gebaut, und blieb von Kriegszerstörung verschont.

  27. Bad Oldesloe, die Menno Kate In Wüstenfelde in der Nähe von Bad Oldesloe fanden Menno Simons und seine Familie einen sicheren Zufluchtsort vor Verfolgung. Hier richtete er eine Druckerwerkstatt ein, und  lebte dort bis zum seinem Lebensende.

  28. Berlin, Menno-Heim Im Menno-Heim der Berliner Mennonitengeminde können insgesamt 16 Gäste wohnen. Dort befindet sich ebenfalls das   Mennonitische Friedenszentrum.


  29. Mata Nieszawk in der Nähe von Thorn, ehemalige Mennonitenkirche. Diese ehemalige Mennonitenkirche liegt in der Nähe des Freilichtmuseums Wielka Nieszawka. Heute ist sie eine katholische Kirche.

  30. Chelmno,  Weichsel Das Weichseldelta aus der Vogelperspektive, frühere Heimat vieler Mennoniten.

  31. Danzig, ehemalige Mennonitenkirche Die ersten Täufer siedelten hier im 16.Jahrhundert. Die Kirche wurde im Jahre 1819 erbaut, sie ist heute Gottesdienstraum für eine Pfingstgemeinde.


    Danzig, Innenstadt Diese weltoffene Stadt im 'Goldenen Zeitalter' ist immer eine wichtige Handelsmetropole und ein Anziehungspunkt für Künstler geblieben, und ein Schmelztiegel vieler Kulturen und ethnischer Gruppen.

  32. Nowy Dwór Gdański (Tiegenhofen), Museum Żuławski (Weichselniederung) In diesem Museum befindet sich die ständige Ausstellung 'Der Polnische Polder'), entstanden aus der Zusammenarbeit der  Mennonitengemeinde Haarlem (NL) und Polen.


  33. Elbing, ehemalige Mennonitenkirche Die erste Mennonitenkirche in Elbing, als solche genutzt von 1590 bis 1900.

  34. Bauernhof in der Gegend um Zulawy

  35. Swiecie, hölzernes Bauernhaus im Landschaftspark Original Bauernhaus aus 1770 im Dorf Chrystkowo.


  36. Warschau, Lazienki Park und Chopin Monument Warschaus  größter und berühmtester Park, im 17. Jahrhundert im Barockstil von Tylman van Gameren angelegt, der viele bezaubernde Anlicke bietet.

  37. Kiew, Brücke über den Djnepr Der Djnepr fließt durch Belarus, Russland und die Ukraine und mündet im Schwarzen Meer. In der Ukraine bildet er die Grenze zwischen der West- und Ost-Ukraine.

  38. Chortitza, Monument  der 30.000 verschwundenen Mennoniten   Initiiert von dem ‘Internationalen Komitee zum Gedenken an die Mennonitenin der früheren Sowjetunion'wurde diese s Monument in der Innenstadt von Chortitza 2009 errichtet.

    Chortitza, frühere Mädchenschule Diese Mädchenschule, die ihre Türen am 11.  September 1895 öffnete, ist noch immer als Schule in Gebrauch. 1903 waren dort 71 Schülerinnen, und sie hatte einen ausgezeichneten Ruf.


    Chortitza, Monument für die Kosaken und die Große Eiche Kosaken lebten in der Gegend von Chortitza bis 1774. Die 700 Jahre alte Eiche war ihnen heilig. Leider ist der Baum jetzt fast ganz abgestorben.


    Chortitza, Friedhof So viele Namen, die wir auch heute noch kennen und nennen, festgehalten auf diesen Grabsteinen.


    Chortitza, Damm Der Damm im Dnjepr.

  39. Molotschna, frühere Mädchenschule Die Mädchenschule in Halbstadt wurde 1882 gegründet.  Das Gebäude steht heute bekannt als das Mennonitenzentrum in der Ukraine. Dort wird eine Vielzahl an Programmen zu Themen der Medizin und Bildung angeboten.

  40. Petershagen, Mennonitenkirche Die Kirche wurde 1892 erbaut, als Nachfolgerin einer früheren, aus dem Jahre 1831. Mennoniten aus Kanada haben den heutigen Nachbau finanziert. Ein Teil der Kirche ist vorübergehend als Wohnort für ältere Menschen aus Petershagen eingerichtet. Mitglieder der Gemeinde helfen bei deren Versorgung.

  41. Odessa, die Treppenstufen aus 'Das Kriegsschiff Potemkin' Der Film aus 1925  'Das Kriegsschiff Potemkin’ zeigt die Meuterie gegen den Zar von 1905. Die Szene auf den Treppenstufen in Odessa sorgten für den optisch größten dramatischen Effekt.

  42. Lviv, Mennonitenkirche und ‘Schülerheim’ Von 1784 bis 1930-40 lebten Mennoniten  in und um Lviv (Lemberg). Das Gebäude an der Kostia Levytskoho Straße23 diente als Kirchgebäude, in 1925 auch als Unterkunft für Schüler.


    Lviv (Lemberg) Der Zweite Weltkrieg bedeutete das Ende der mennonitischen Anwesenheit  in dieser Stadt in Galizien, früher Lemberg geheißen. Sie waren 1784 aus der Schweiz dorthin gezogen.

  43. Krakau, Wawel Auf dem Wawel befindet sich das Königliche Schloss  (offizieller Amtssitz der polnischen Monarchie bis 1611), und die Kathedrale. Ebenfalls ist dort das Nationalmuseum zu finden.

  44. Niedersulz, ‘Täufermuseum’ Im Jahre 2008 wurde das erste ständige Museum für die Hutterer eröffnet, im Museumsdorf Niedersulz. Während der Reformation wurden die Hutterer wegen ihres Glaubens verfolgt, ebenso wie dieTäufer. 

  45. Wien, die Wiener Staatsoper Das bekannteste Opernhaus der Welt wurde 1869 eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg wurde es fast ganz zerstört, doch wurde für das Publikum wieder eröffnet im Jahre 1955.


    Vienna, Dr. Balthasar Hubmaier Balthasar Hubmaier war der erste österreichische Täufer, der auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, am 10. März 1528. Diese Gedenktafel wurde in der Nähe des Stubentores angebracht.

  46. Linz, Mennonitische Freikirche  Linz Diese Mennonitengemeinde entstand nach dem Zweiten Weltkrieg.


    Linz, Innenstadt Diese Stadt an der Donau wurde von einer grauen Industriestadt an der Donau in eine strahlende und unternehmerische kulturelle Metropole verwandelt.

  47. Hörbach, Täuferbrunnen Die Bronzetafel an der Seite des Brunnens beschreibt die vergessene Geschichte des Dorfes Hörbach.

  48. Augsburg, Rathaus In Gebrauch genommen 1624 und 1944 fast komplett zerstört durch Bombardierungen. Renoviert im Jahre 1955 und im alten Glanz wiederhergestellt 1985.


  49. Ingolstadt, Gemeindehaus Mennonitengemeinde Ingolstadt 'Freikirchliche Gemeinden’, sind gekennzeichnet durch ihr Gemeindeleben, ihre eigene Art, ihren Glauben zu leben, und ihre Unabhängigkeit vom Staat. Sie lehnen eine vom Staat eingezogene Kirchensteuer ab.

  50. Bolanden-Weierhof, Eingang der Mennonitenkirche Weierhof Den Weierhof gibt es seit 1682. Ab 1867 war es eine Schule und ein Bildungszentrum. Seit 1998 befinden sich dort die Archive und die Bibliothek des Mennonitischen Geschichtsvereins.

  51. Enkenbach, Mennonitengemeinde Enkenbach Die Gemeinde entstand vor mehr als 50 Jahren, gebildet von mennonitischen Flüchtlingen aus Westpreußen. 'PAX-boys' (Kriegsdienstverweigerer aus den Vereinigten Staaten ) halfen beim Bau der Kirche und den Häusern, in den fünfziger Jahren.

  52. Mainz, Gutenberg Museum Als Erfinder der Buchdruckkuns hatte Johannes Gutenberg einen ungeheuer großen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft in der ganzen Welt.

  53. Bonn, Bonn Bibelseminar 1993 wurde das Bonner Bibelseminar gegründet, mit der Zielsetzung unsere russlanddeutschen Baptistischen Gemeinden zu unterstützen und hier eine auf die Bibel begründete theologische Ausbildung für Prediger, Missionare und Laienprediger in Deutschland anzubieten.


  54. Münster, Lambertikirche mit den Käfigen Die drei an der Kirche aus 1375 hängenden Käfige sind Sinnbild für das Drama in 1535, nachdem die Stadt von den Täufern Jan van Leiden und seinen Mitläufern übernommen worden war.

  55. Detmold, Museum für die Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen Mennoniten wanderten aus in das Gebiet, das heute Süd-Ukraine heißt. Das Museum erlaubt uns einen Einblick in die Entwicklung, die diese Mennoniten in einem Zeitraum von  250 Jahren nahmen.